"Intertwine" Assisted Living Facility

Semesterprojekt im Auslandssemester an der BCIT in Vancouver, Kanada

Diese Einrichtung für altersgerechtes Wohnen soll sich wie ein einladender, warmer und angenehmer Ort anfühlen, an dem man sowohl all seine guten Erinnerungen behalten, als auch schöne neue dazu gewinnen kann. Es ist ein Ort, an dem man sich gut aufgehoben fühlen soll. „Intertwine“ bietet eine sichere, private, soziale und integrative Umgebung, wo Ältere innerhalb der Community aktiv sein können und sich so neue positive Erinnerungen bilden. Alle diese Schnappschüsse des gesamten Lebens sollen festgehalten und miteinander verwoben werden, was für eine unterstützende, sichere, lebendige und einzigartige sowie vertraute und wertschätzende Atmosphäre steht.

Die einrahmende Anordnung der beiden Gebäudekomplexe (Assisted Living Facility und der Independent Town Homes) ergeben die Form eines geöffneten Bilderrahmens,  welche ein solides und sicheres Gefühl vermitteln sollen, und dennoch offen und einladend sind.

 

Aufgeteilt ist der Gebäudekomplex in zwei wesentliche Bereiche. Zum Einen den öffentlichen Bereich, indem sich u.a. ein Restaurant, ein Fitnessraum, ein Veranstaltungsraum sowie Besucherräume befinden. Zum anderen sind im privaten Bereich zwei verschiedene Arten von Suiten bzw. Studios für die Bewohner vorgesehen, in denen sie entweder allein oder als Paar wohnen können. Das gesamte Gebäude unterliegt den Universal Design-Richtlinien und ist komplett barrierefrei ausgearbeitet.

 

 

Als konstruktives Detail haben wir uns jeweils mit dem Entwurf einer Treppe beschäftigt, die sowohl als raumbildendes Highlight, als auch den Kriterien des Universal Designs gerecht wird.

 

Ich habe mich für eine Konstruktion aus Beton und Holz entschieden. Die zweiläufige Treppe dient als zentrales Gestaltungselement innerhalb des privaten Bereichs. Durch sie können das EG und 1.OG erschlossen werden.

 

 

Die zentral gelegene Treppe wird durch den Luftraum sowie ein Skylight in Szene gesetzt. Die beiden Treppenläufe werden von senkrechten Holzbalken, die mittig mit Acrylglas verbunden sind, voneinander abgetrennt.

Das Holz der Handläufe dient auf Grund seiner stabilen und dennoch warmen Materialeigenschaft als angenehmes haptisches Element. Bei den Stufen sind Holz und Beton im Wechsel angeordnet, damit sowohl optisch, als auch akustisch ein Wechsel des Materials der Stufen für den Nutzer deutlich wird. Innerhalb des Handlaufes ist eine Lichtleiste integriert, die die einzelnen Stufen beleuchtet und einen sicheren Auftritt ermöglicht. Auf den einzelnen Stufen ist ebenfalls eine Leuchtkante eingearbeitet, die die einzelnen Stufen visuell noch stärker kennzeichnen. Außerdem bieten diese leicht zu tastenden Elemente blinden oder auch in ihrem Sichtfeld extrem eingeschränkten Personen die Möglichkeit, sich besser zu orientieren.