Veranstaltungszentrum Zeche Westfalen

Bachelorthesis - Gebäudeumnutzung

Innerhalb meiner Bachelorthesis habe ich ein Umnutzungskonzept für die Maschinenzentrale der Zeche Westfalen in ein Veranstaltungszentrum erstellt. Es ist ein Veranstaltungszentrum mit Eventagentur, Gastronomie und Catering, sowie einer verschieden nutzbaren Ver-

anstaltungshalle entstanden. 

Dort können in Zukunft die verschiedensten Events abge- halten werden. Von Hochzeiten, großen Feiern, Jubiläen, Konzerten oder Kongressen für ansässige Firmen - die Maschi-nenzentrale wird multifunktional und lässt sich dem jeweiligen Anlass entsprechend individuell arrangieren.

 

Bei der Gestaltung habe ich mich an der Grundform der ehemals für das Zechengeschehen ausschlaggebenden Maschine - der Fördermaschine - inspirieren lassen. Diese Form aus dem alten Grundriss habe ich aufgegriffen und neu arrangiert. 

 

So sind Kubenformationen aus jeweils zwei Kuben entstanden, wobei der untere fast quadratische Kubus aus Beton den festen Part darstellt und der obere längliche Kubus aus einer Stahl-Glas-Konstruktion den leichten Teil darstellt. Dieser Kontrast von Schwere bzw. Massivität und Leichtigkeit, stellt den Kontrast zwischen der harten Zechenarbeit und dem heutigen Treiben auf der Zeche wieder.

 

Die Farbigkeit ist an die schon vorhandenen Industriefarbigkeit angelehnt. Dabei habe ich die Farbigkeiten u.a. von den Maschinen und vorherrschenden Materialien abgemustert.

 

Diese Industriefarbigkeit zeigt sich nun anhand von Highlights wie dem farbigen Glasfenster im Eingangsbereich, den farbigen Trennwänden in der Veranstaltungshalle und der Außenverkleidung (blickdichtes gelbes Glas) der leichten Kuben. In Kombination dazu verwende ich grob wirkendes Merbauparkett, transparentes Glas mit zum Teil verchromten Handläufen, weißen Putz für die Innenwände und Fertigbetonteile in anthrazit. Des Weiteren bleiben in den beiden kleinen Hallen die alten Fliesen erhalten. Dessen Farbigkeit greife ich in dem eingefärbten Beton im Foyer noch einmal auf.